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Mattig + Lindner

1. Männer

Auch in die neue Serie 2015/16 startete der TV 1861 Forst mit zwei Männermannschaften. Eine Tatsache, die nicht bei allen Vereinen der Region selbstverständlich ist. Auch wenn die 2. Mannschaft in der 2. Kreisklasse bisher nicht über eine Außenseiterrolle heraus kam, half der eine oder andere als Ergänzungsspieler in der Kreisligaelf aus. Und das durchaus nicht schlecht. Man war sich über die Schwere der zweiten Saison in der Kreisliga durchaus klar. Deshalb gab es nur eine Zielsetzung: Klassenerhalt.

Nach einer guten Vorbereitungsphase startete das Team um Trainer Klaus Selling mit drei Siegen hervorragend und fand sich damit auf einem Tabellenplatz im Vorderfeld wider. Nach der Pokalzwangspause ging den 61ern dann der Spielrhythmus total verloren. Es folgten vier Niederlagen nacheinander. Besonders schmerzlich das 1:2 gegen Neuling Spremberger SV II.  Eigentlich spielbestimmend, lief man in zwei Konter, die die Gäste routiniert nutzten. Noch viel schlimmer waren die vier Verletzten, die für längere Zeit ausfallen sollten.

Nun waren die Verantwortlichen gezwungen auf Spieler der 2. Mannschaft und den Alten Herren zurück zu greifen. Nicht nur wegen ihrer Spielübersicht, sondern auch mit ihrer Laufbereitschaft setzten Stefan Zeitschel, Ronny Schneider und Artur Bilay sehr gute Impulse. Ganz wichtig dann der Sieg am 8. Spieltag mit 2:1 gegen den Kolkwitzer SV II. Zwar verlor man dann gegen Dissenchen/Haasow mit 0:3, doch im Spiel gegen den ESV Forst gewann mit 2:1. Das Herzschlagfinale hätten sich die 61er allerdings ersparen können, wenn sie in der ersten Hälfte ihre Chancen konsequenter genutzt hätten.

Überhaupt war das Auslassen von Tormöglichkeiten ein großes Manko im Spiel der Rosenstädter. Oft wurde recht gefällig aus der Abwehr heraus kombiniert, doch vorn blieb man einiges schuldig. Nur 22 Tore in 15 Spielen sind eine magere Ausbeute. 35 Gegentore sind auch eine gehörige Hypothek. Dabei muss man aber auch beachten, dass man in Kausche gleich sieben Gegentore kassierte. In nicht einem Spiel blieb man ohne Gegentor! Gegen Schlusslicht VfB Cottbus II führte man zweimal, musste aber auch zweimal den Ausgleich hinnehmen. Gegen den 1. FC Guben war man am Ende über das 1:1 mehr als zufrieden. Im letzten Heimspiel vor der Winterpause waren die 61er gegen die SG BurgII/Straupitz noch einmal gefordert.

Der Situation voll bewusst, gewannen die Platzbesitzer mit 3:1. Am Ende der Hinrunde finden sich die Forster mit zwanzig Punkten auf dem 8. Tabellenplatz wieder. Kein Ruhekissen, denn im vergangene Jahr reichten 35 Punkte nicht zum Klassenerhalt. Sechsmal verließ man den Platz als Sieger. Zweimal spielte man unentschieden und sieben Partien gingen verloren. Alle fünfzehn Partien bestritten nur Paul Windolf und Falko Ritschel. Insgesamt setzten die Verantwortlichen 30 (!) Spieler in der ersten Halbserie ein. Viel Quantität, doch nicht immer die erhoffte Qualität. Dennoch sollten junge Spieler aus der so genannten zweiten Reihe ihre Einsatzchancen in der Kreisliga am Schopfe packen. Erfolgreichster Torschütze war Falko Ritschel mit fünf Treffern.

Vier Tore erzielte Udo Preusche. Elf Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein. In wenigen Tagen beginnen die 61er mit den Vorbereitungen auf die 2. Halbserie. Zwei Vorbereitungsspiele stehen fest. Am 06.02.16 spielt man beim Kreisoberligisten Viktoria Cottbus und am 13.02.16 empfangen die 61er das Landesklassenteam vom SV Döbern.

Dann hoffen die Trainer, dass die Langzeitverletzten Christian Kissmann, Nico Ziegler, Daniel Schmidt und Burghard Krause wieder zur Verfügung stehen. Aufgrund einer schweren Hüftverletzung konnte Malte Fricke auch noch kein Spiel für die 61er bestreiten. Ganz schwer hat es Martin Lobner erwischt. Seine schwere Knieverletzung zwingt ihn zu einer monatelangen Pause. Gute Besserung! Zur Auftaktbegegnung der Rückrunde in der Kreisliga am 21.02. in Gahry erhoffen sich die Forster eine schlagkräftige Truppe. Die ersten Spiele haben es wirklich in sich, doch das erstrebte Ziel, Klassenerhalt, ist keineswegs unrealistisch.

-ch.

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